Gründungsgeschichte

Das Kloster Marienkron wurde 1955 von Heiligenkreuz als Gebetsstätte am Eisernen Vorhang gegründet. Am 15. August, dem Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, kamen sechs Schwestern aus der Abtei Seligental in Bayern an und nahmen im zum provisorischen Kloster gerichteten Pfarrhof von Mönchhof das Klosterleben im Rhythmus von Gebet und Arbeit auf. Neben Gartenbau und Heimarbeit führten sie dort im Winter eine Haushaltungsschule. 1957/58 entstand der Klosterneubau. Gleichzeitig begann man mit dem Aufbau einer Hühnerfarm. Schwer war die Aufbauphase, und die Gemeinschaft wagte immer wieder Schritte in eine ungewisse Zukunft. So wurde 1969 ein Gästehaus mit Kneipptherapie eröffnet, und in den nachfolgenden Jahren entstanden immer wieder Zu-, An- und Umbauten.

Nach der Öffnung der Grenzen im Jahre 1989 haben wir unseren Gründungsauftrag aktualisiert. Unser Gebet gilt den in vielen Teilen der Welt verfolgten Christen und allen Menschen, die Opfer von Unterdrückung, Benachteiligung und Gewalt sind. Es ist auch unser großes Anliegen, für den Frieden in Europa und in der ganzen Welt zu beten. Unser Gästehaus verstehen wir als Ort der Begegnung und Information zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft. Im Laufe der Jahre haben wir Beziehungen mit vielen verschiedenen Initiativen aufgenommen und vertieft, deren Engagement uns bereichert und die wiederum auf unser Gebet bauen.

1991 wurde Marienkron zur Abtei erhoben

Derzeit leben in unserer Gemeinschaft 14 Schwestern, die in Gebet und Arbeit nach der Benediktusregel dem Gründungsauftrag zu entsprechen versuchen, damit „Gott in allem verherrlicht werde“ (RB 57,9.

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Kirche der Abtei Marienkron - Außenansicht

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